Was rast der Mann? Wo bleibt denn das Verderben

Das wir von Adam erben?

Wohlwollen, Menschenliebe,

Geselligkeit und andre gute Triebe

Im Menschen von Natur?

Wie kann der Kerl auf solches Zeug verfallen?

Ich für mein Theil, ich merke von dem allen

In mir nicht die geringste Spur.


Das Gedicht "Dr. Stauz als er Steinbarten las." stammt von   (1744 - 1806).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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