A.

 

Gehe dies Grab nicht vorbei!

 

B.

 

Wer liegt da?

 

A.

 

Lykon der Schwelger.

 

B.

 

Der am Podagra starb?

 

A.

 

Richtig. Was wundert dich dran?

 

B.

 

Daß er sonst auf Krücken einhergieng, jetzo in einer

Nacht mit hurtigem Fuß bis zu dem Tartaros lief.


Das Gedicht "Grabschrift" stammt von   (1744 - 1806).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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