Er plaget mich, ich soll ihn küssen.
Nein, nein! das würd ich theuer büßen,
Denn Mutter sagt, ich solls nicht thun.
Verbeut ihm seine nichts, ei nun!
So kann er mich ja küssen!
Gedichte
Heinrich Christian Boie
Er plaget mich, ich soll ihn küssen.
Nein, nein! das würd ich theuer büßen,
Denn Mutter sagt, ich solls nicht thun.
Verbeut ihm seine nichts, ei nun!
So kann er mich ja küssen!
Das Gedicht "Die Gewißenhafte A." stammt von Heinrich Christian Boie (1744 - 1806).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.