Wenn Doris trinkt, steht Bachus tief entzückt,
Als wenn zu seinem Ruhm es wäre.
Doch Amor, der indess bescheiden nieder blickt,
Hat ganz allein davon die Ehre:
Denn wenn sie trinkt,
Macht sie der Wein so schön, daß der beseelte Zecher
Vielmehr aus seinem Becher
Als ihren Augen sich betrinkt.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Empfehlungen
Weitere gute Gedichte des Autors:
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
Zur Startseite:
Gedichte