In jedem Kummer, jedem Schmerz
Preist immerhin den Wein als einen Wunderthäter,
Sagt, er erhellt den Geist, entführt ihn himmelwärts,
Gibt kranken Seelen Schwung, macht leicht das Blut wie Aether,
Hebt den Entschluß zur That und zur Versöhnung räth er:
Mir unterhält, erwärmt, entflammt er nur das Herz,
Mahlt Daphnen Reiz mir vor und ihren süßen Scherz,
Und - ach! von ihrem Stolz schweigt einzig der Verräther.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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