Man warb ihn mit Gewalt und riß ihn von

Dem jungen Weib und lieben Sohn

Zum blut- und thränenvollen Frohn.

Man zwang ihn zur Kapitulation

Auf sieben Jahr. Die hat er treu gedient

Und nicht zu muksen sich erkühnt.

Die Zeit war um. - Nun wollt er von

Dem blut- und thränenvollen Frohn

Zum jungen Weib und lieben Sohn.

Allein umsonst war sein Verlangen.

Er bat, er weint und Prügel war sein Lohn.

Was that er da? Er lief davon,

Ward wieder gefangen

Und in des Königs Namen aufgehangen.


Das Gedicht "In des Königs Namen" stammt von   (1744 - 1806).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Empfehlungen

Weitere gute Gedichte des Autors:



Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





Zur Startseite: Gedichte