Ob auch trügerische Kühlung
Manchmal uns herniederträufel′:
Jeder, bleibt er hübsch in Fühlung,
Fühlt sich doch als armen Teufel.
Unsre hohen Ofengrade
Lassen sich nicht dauernd lindern,
Und kein Recht und keine Gnade
Gibt sich ab mit Satanskindern.
Keuchen müssen wir und schwitzen,
Denn hier leidet′s keine Trägen -
In den Pech- und Schwefelhitzen
Müssen rastlos wir uns regen:
Müssen, tief in Pein begraben,
Selber noch einander quälen -
Denn was sollten sonst wir haben
Zum Pläsier, wir Höllenseelen?
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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