Ob auch trügerische Kühlung

Manchmal uns herniederträufel′:

Jeder, bleibt er hübsch in Fühlung,

Fühlt sich doch als armen Teufel.

 

Unsre hohen Ofengrade

Lassen sich nicht dauernd lindern,

Und kein Recht und keine Gnade

Gibt sich ab mit Satanskindern.

 

Keuchen müssen wir und schwitzen,

Denn hier leidet′s keine Trägen -

In den Pech- und Schwefelhitzen

Müssen rastlos wir uns regen:

 

Müssen, tief in Pein begraben,

Selber noch einander quälen -

Denn was sollten sonst wir haben

Zum Pläsier, wir Höllenseelen?


Das Gedicht "Hier in der Hölle" stammt von   (1866 - 1928).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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