"Ihr lieben Finken, frisch herzu,
Und sättigt euch zum Platzen!"
Da flattert's auch schon her im Nu:
Ein Fink - und dreizehn Spatzen!
Die Spatzen sind gar frech und flink,
Sie picken ohne Pausen -
Der feine Fink, der arme Fink,
Geht leer aus bei dem Schmausen!
Er flieht hinauf ins Laubgeäst,
Will nichts mehr sehn und hören:
Und träumt von einem Finkenfest,
Das keine Spatzen stören.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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