Endlich ein Menschenhaus,
Äste, die gastlich sich breiten,
Peter und Steffel und Klaus -
Plaudernd nun schau' ich hinaus
In die verdämmernden Weiten.
Seltsamer starren sie her,
Wälder und dehnende Auen,
Fremd und verworren und leer -
Wandert da draußen noch wer,
Wo schon die Nebel grauen?
Gerne nun dächt' ich es mir:
Alle die Seelenflammen
Meilenweit aus dem Revier
Lohen am Tische schon hier
Sicher und fröhlich zusammen.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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