Sie tönen alle laut in mir zusammen

Die reinen Hymnen vaterländ′scher Dichter;

In meinem deutschen Herzen wird es lichter:

Nicht schäm′ ich mich, von solchem Volk zu stammen.

 

Ob auch erloschen seines Mutes Flammen,

Doch immer aus geweihten Sängen spricht er;

Es hält der Kraft Ermunterer und Richter,

Der Dichtung Geist, die Seelen noch beisammen.

 

So schallet über die gefällten Eichen

Und über des gestürzten Haines Trümmer

Der Vögel lieblicher Gesang noch immer.

 

Sie singen ihre heil′gen Grabeslieder

Auf die gefallnen Riesenstämme nieder,

Und Wiegensang den neu aufblühnden Zweigen.


Das Gedicht "Deutschheit" stammt von   (1792 - 1850).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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