Jüngling, lebst du nicht in Freuden,
Jüngling, o, so haß′ ich dich!
Alter, lebst du nicht in Freuden,
Alter, o so haß′ ich dich!
Jüngling, trauerst du in Jahren,
Wo die Pflicht sich freuen heißt? –
Schäme dich! so frisch an Haaren,
Jüngling, und so schwach an Geist!
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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