Die Bienen fallen in den dünnen Röcken

Im Raufreif tot aus den verblaßten Lüften

Die nicht mehr kehren rückwärts zu den Stöcken.

 

Die Blumen hängen auf den braunen Stielen

An einem Morgen plötzlich leer von Düften,

Die bald im Staub der rauhen Winde sielen.

 

Die langen Kähne, die das Jahr verschlafen,

Mit schlaffem Wimpel hängend in der Schwäche,

Sind eingebracht im winterlichen Hafen.

 

Die Menschen aber, die vergessen werden,

Hat Winter weit zerstreut in kahler Fläche

Und bläst sie flüchtig über dunkle Erden.


Das Gedicht "Die Bienen fallen in den dünnen Röcken" stammt von   (1887 - 1912).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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