Gedichte sind gemalte Fensterscheiben!

Sieht man vom Markt in die Kirche hinein,

Da ist alles dunkel und düster;

Und so sieht′s auch der Herr Philister:

Der mag denn wohl verdrießlich sein

Und lebenslang verdrießlich bleiben.

 

Kommt aber nur einmal herein,

Begrüßt die heilige Kapelle;

Da ist′s auf einmal farbig helle,

Geschicht und Zierat glänzt in Schnelle,

Bedeutend wirkt ein edler Schein;

Dies wird euch Kindern Gottes taugen,

Erbaut euch und ergetzt die Augen!


Der Text des Gedichts "Gedichte sind gemalte Fensterscheiben" stammt von (* 1749-08-28, † 1832-03-22).




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