Der Text des Gedichts "Einschränkung" stammt von Johann Wolfgang von Goethe.

Ich weiß nicht, was mir hier gefällt,

In dieser engen, kleinen Welt

Mit holdem Zauberband mich hält?

Vergeß′ ich doch, vergeß′ ich gern,

Wie seltsam mich das Schicksal leitet;

Und ach, ich fühle, nah und fern

Ist mir noch manches zubereitet.

O wäre doch das rechte Maß getroffen!

Was bleibt mir nun, als, eingehüllt,

Von holder Lebenskraft erfüllt,

In stiller Gegenwart die Zukunft zu erhoffen!



(* 1749-08-28, † 1832-03-22)



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