"Ihr lieben Finken, frisch herzu,

Und sättigt euch zum Platzen!"

Da flattert's auch schon her im Nu:

Ein Fink - und dreizehn Spatzen!

 

Die Spatzen sind gar frech und flink,

Sie picken ohne Pausen -

Der feine Fink, der arme Fink,

Geht leer aus bei dem Schmausen!

 

Er flieht hinauf ins Laubgeäst,

Will nichts mehr sehn und hören:

Und träumt von einem Finkenfest,

Das keine Spatzen stören.


Der Text des Gedichts "Finkenfütterung" stammt von (* 1866-12-04, † 1928-03-29).




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