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Lied eines Verliebten


In aller Früh′, ach, lang vor Tag,

Weckt mich mein Herz, an dich zu denken,

Da doch gesunde Jugend schlafen mag.

 

Hell ist mein Aug′ um Mitternacht,

Heller als frühe Morgenglocken:

Wann hättst du je am Tage mein gedacht?

 

Wär′ ich ein Fischer, stünd′ ich auf,

Trüge mein Netz hinab zum Flusse,

Trüg′ herzlich froh die Fische zum Verkauf.

 

In der Mühle bei Licht der Müllerknecht

Tummelt sich, alle Gänge klappern;

So rüstig Treiben wär′ mir eben recht.

 

Weh! aber ich, o armer Tropf,

Muß auf dem Lager mich müßig grämen,

Ein ungebärdig Mutterkind im Kopf.

 

 



(* 08.09.1804, † 04.06.1875)




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Kommentare

  • Gravatar von Ianka
    Ianka | Ingrid_13@hotmail.de
    vor rund 6 Jahren

    !!!WICHTIG!!!
    Kann mir bitte irgendjemand helfen, ich weiß nicht wie ich dieses Gedicht genau zu verstehen habe. Das wäre super, weil ich dieses Gedicht von E.M. analysieren muss.
    Danke schonmal:)

  • Gravatar von Kati
    Kati | kati-tam1@gmx.com
    vor rund 6 Jahren

    @Celina: ja, das stimmt allerdings.

  • Gravatar von Celina
    Celina | shffegdg@hfhf.com
    vor rund 6 Jahren

    sehr schwer verständlich und zu analysieren