"Lebe wohl!" - Du fühltest nicht,
Was es heißt, dies Wort der Schmerzen:
Mit getrostem Angesicht
Sagtest du′s und leichtem Herzen.
Lebe wohl! - Ach, tausendmal
Hab′ ich mir es vorgesprochen.
Und in nimmersatter Qual
Mir damit das Herz gebrochen.
Gedichte
"Lebe wohl!" - Du fühltest nicht,
Was es heißt, dies Wort der Schmerzen:
Mit getrostem Angesicht
Sagtest du′s und leichtem Herzen.
Lebe wohl! - Ach, tausendmal
Hab′ ich mir es vorgesprochen.
Und in nimmersatter Qual
Mir damit das Herz gebrochen.
Der Text des Gedichts "Lebewohl" stammt von Eduard Mörike (* 1804-09-08, † 1875-06-04).