Nicht jede Besserung ist Tugend;

Oft ist sie nur das Werk der Zeit.

Die wilde Hitze roher Jugend

Wird mit den Jahren Sittsamkeit;

Und was Natur und Zeit getan,

Sieht unser Stolz als Besserung an.


Das Gedicht "Nicht jede Besserung ist Tugend" stammt von   (1715 - 1769).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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