Hinter blühenden Apfelbaumzweigen
steigt der Mond auf.
Zarte Ranken,
blasse Schatten
zackt sein Schimmer in den Kies.
Lautlos fliegt ein Falter.

Ich wandle wie trunken durch sanftes Licht,
die Fernen flimmern.
Selig silbern blitzt Busch und Gras.
Das Tal verblinkt,
aus weichstem Dunkel,
traumsüß flötend, schluchzend, jubelnd,
mein Herz schwillt über,
die Nachtigall!


Der Text des Gedichts "Mondnacht im Sommer" stammt von (* 1863-04-26, † 1929-10-26).




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