Das Wunderband, wodurch zwey gleich geschaffne Seelen

Beym ersten Blicke sich verbinden und vermählen,

Wird durch Entfernung nur gedehnt.

Es wird von einem Pol bis hin zum andern reichen,

An Dauerhaftigkeit wird's einer Kette gleichen,

Die selbst die Zeit nicht ganz zertrennt.


Das Gedicht "An einen Freund vor seiner Abreise" stammt von   (1768 - 1839).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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