Im Wald, im Wald –
Wie bald, wie bald
Hast du's vergessen!
Weißt, unter'm Buchenbaum
Selig in hellem Traum
Sind wir gesessen.
Im Wald, im Wald,
Im grünen Wald
Hab' ich für's Leben,
Weißt, unter'm Buchenbaum
Selig in hellem Traum
Dir mich gegeben.
Auf's Meer, auf's Meer,
Auf's weite Meer
Bist du gezogen,
Denkest der Armen kaum
Draußen im wilden Schaum
Rollender Wogen.
Im Wald, im Wald
Ist's öd und kalt,
Sausen die Winde,
Kahl steht der Buchenbaum,
Trauert im weißen Saum
Eisiger Rinde.
Im Wald, im Wald
Begrabt mich bald,
Grünt es erst wieder,
Legt unter'm Buchenbaum
Mit meinem hellen Traum
Sachte mich nieder!
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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