»Sage, was ist am Ende der Bahn
Als das Wahre, das Beste dir erschienen?«
Nachdem verblichen so mancher Wahn,
Das Leben durch Arbeit abverdienen.
»Traurig.« – Ich weiß nicht, mir ist dabei
So heiter zu Muth wie in Jugendzeiten,
Die Seele befindet sich hell und frei
Im Dienste des Ganzen, im Meer, im weiten.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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