Natur, du seltsam Ding!
Am einen Ende gemein,
Am anderen seelisch fein
Und doch geschlossner Ring.
Gedichte
Friedrich Theodor Vischer
Natur, du seltsam Ding!
Am einen Ende gemein,
Am anderen seelisch fein
Und doch geschlossner Ring.
Das Gedicht "Natur" stammt von Friedrich Theodor Vischer (1807 - 1887).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.