Mit des Auges hellem Strahle
Schickst du Gaben frisch und blank,
Sendest mir in edler Schale
Unverdienten Blumendank.
Nicht so arm sind doch wir Alten!
Nach des Lebens hartem Strauß
Fällt uns durch der Anmuth Walten
Noch ein Röslein in das Haus.
Das erquickt! – Ach, unsre Würde
Ist zur Hälfte Lug und Trug
Und sie trägt sich schwer, die Bürde:
Alt und noch nicht alt genug.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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