Monument von unsrer Zeiten Schande,

Ew′ge Schmachschrift Deiner Mutter Lande,

Rousseau′s Grab, gegrüßet seist Du mir!

Fried′ und Ruh den Trümmern Deines Lebens!

Fried′ und Ruhe suchtest Du vergebens,

Fried′ und Ruhe sandst Du hier!

 

Wann wird doch die alte Wunde narben?

Einst war′s finster, und die Weisen starben;

Nun ist′s lichter, und der Weise stirbt.

Sokrates ging unter durch Sophisten,

Rousseau leidet, Rousseau fällt durch Christen,

Rousseau - der aus Christen Menschen wirbt.


Das Gedicht "Rousseau" stammt von   (1759 - 1805).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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