Nie noch war ein Januar

So gelind,

Und so gar im Februar

Frühlingswind,

Wie in diesem Jahr

Wunderbar

Beide Monde sind.

 

Nie doch war im Januar

Sturm und Wind,

Nie im Jahr der Februar

Ungelind,

Wie auf immerdar

Mir dies Paar

Unglücksmonde sind.

 

Auf der Bahr im Januar

Lag mein Kind;

Bringst du dar, o Februar,

Kranzgewind?

Deine Tage klar

Nehmen wahr

Augen thränenblind.


Das Gedicht "Nie noch war ein Januar" stammt von   (1788 - 1866).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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