Wenn sich das Jahr geändert, und der Schimmer

Der prächtigen Natur vorüber, blühet nimmer

Der Glanz der Jahreszeit, und schneller eilen

Die Tage dann vorbei, die langsam auch verweilen.

 

Der Geist des Lebens ist verschieden in den Zeiten

Der lebenden Natur, verschiedne Tage breiten

Das Glänzen aus, und immerneues Wesen

Erscheint den Menschen recht, vorzüglich und erlesen.


Das Gedicht "Der Winter [4]" stammt von   (1770 - 1843).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Weitere gute Wintergedichte zum schmökern.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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