Wenn Menschen fröhlich sind, ist dieses vom Gemüte,

Und aus dem Wohlergehn, doch aus dem Felde kommet,

Zu schaun der Bäume Wuchs, die angenehme Blüte,

Da Frucht der Ernte noch den Menschen wächst und frommet.

 

Gebirg umgibt das Feld, vom Himmel hoch entstehet

Die Dämmerung und Luft, der Ebnen sanfte Wege

Sind in den Feldern fern, und über Wasser gehet

Der Mensch zu Örtern dort die kühn erhöhten Stege.

 

Erinnerung ist auch dem Menschen in den Worten,

Und der Zusammenhang der Menschen gilt die Tage

Des Lebens durch zum Guten in den Orten,

Doch zu sich selber macht der Mensch des Wissens Frage.

 

Die Aussicht scheint Ermunterung, der Mensch erfreuet

Am Nutzen sich, mit Tagen dann erneuet

Sich sein Geschäft, und um das Gute waltet

Die Vorsicht gut, zu Dank, der nicht veraltet.


Das Gedicht "Aussicht [1]" stammt von   (1770 - 1843).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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