Hast du begriffen, warum die Wanzen und Flöhe entstehen,

Fluchst du nicht mehr der Natur, daß sie sie schafft, wie dich selbst,

Dann bekämpfe sie einzeln und warte nicht, bis sie dich stechen:

Duldung gebührt dem Geschlecht, schärfste Verfolgung dem Glied.


Das Gedicht "Devise für Kunst und Leben" stammt von   (1813 - 1863).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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