Was ich will vom Gesetz? Es soll das Höchste verlangen,
Was der Beste vermag, wenn er die Kraft nur gebraucht.
So beschützt es die Welt vorm Bösen und steht auch dem Guten
Gegen sich selber bei, wenn ihn die Stunde versucht.
Gedichte
Friedrich Hebbel
Was ich will vom Gesetz? Es soll das Höchste verlangen,
Was der Beste vermag, wenn er die Kraft nur gebraucht.
So beschützt es die Welt vorm Bösen und steht auch dem Guten
Gegen sich selber bei, wenn ihn die Stunde versucht.
Das Gedicht "Das Gesetz" stammt von Friedrich Hebbel (1813 - 1863).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.