Friedlich bekämpfen

Nacht sich und Tag.

Wie das zu dämpfen,

Wie das zu lösen vermag!

 

Der mich bedrückte,

Schläfst du schon Schmerz?

Was mich beglückte,

Sage, was war′s doch, mein Herz?

 

Freude, wie Kummer,

Fühl ich zerrann,

Aber den Schlummer

Führten sie leise heran.

 

Und im Entschweben,

Immer empor,

Kommt mir das Leben

Ganz, wie ein Schlummerlied vor.


Das Gedicht "Abendgefühl" stammt von   (1813 - 1863).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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