Liebe hört auf keine Lehre,
weiß im Leben nicht ein noch aus.
Wenn´s nicht eben die Liebe wäre,
sie sperrten sie ins Irrenhaus.
Gedichte
Friedrich Halm
Liebe hört auf keine Lehre,
weiß im Leben nicht ein noch aus.
Wenn´s nicht eben die Liebe wäre,
sie sperrten sie ins Irrenhaus.
Das Gedicht "Liebe hört auf keine Lehre" stammt von Friedrich Halm (1806 - 1871).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.