Simon wüntschet, daß sein Weib

Eine Moschkowitin wäre;

Wann er ihr gleich bleut den Leib,

Daß sie sich doch nicht beschwere.

Aber weil sie deutsch gesinnet,

Schaut sie, wie sie sich erwehrt,

Wie sie Oberhand gewinnet

Und die Stube mit ihm kehrt.


Das Gedicht "Auff Simonem" stammt von   (1604 - 1655).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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