Auf die Hände küßt die Achtung,

Freundschaft auf die offne Stirn,

Auf die Wange Wohlgefallen,

Sel′ge Liebe auf den Mund;

Aufs geschloßne Aug′ die Sehnsucht,

In die hohle Hand Verlangen,

Arm und Nacken die Begierde,

Übrall sonst die Raserei.


Das Gedicht "Kuß" stammt von   (1791 - 1872).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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