Wart allweil auf den Weisheitszahn,
Die andern fallen aus -
I denk, i zieh mein Pelzrock an
Und geh schön stat nach Haus!
Was hilft denn a dös Warten jetzt,
Dös Herstehn da im Schnee;
Da könn i mi verkältn z′letzt,
Dös Gscheitest ist - i geh!
Zur Einsicht bin i endli glangt,
Den krieg i nimmer - i!
Allweil hat mir vor Weisheit bangt:
An Zahn hats ghabt auf mi!
Das Gedicht "Der Weisheitszahn" stammt von Carl Spitzweg (1808 - 1885).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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