Erst auf den höchsten Zinnen,
Die mühsam du erklommst,
Wird′s hell in deinen Sinnen,
Dem Himmel näher kommst!
Willst du ein Weilchen selig sein,
So leg dich auf den Bauch
dort in die nächste Wiese ′nein,
lnmitt′ der Blumen Hauch!
So bist der Gottheit näher,
Das Herz, es schlägt dir froh:
Nur meide nahe Späher,
Die finden so was roh!
Das Gedicht "Berg und Tal" stammt von Carl Spitzweg (1808 - 1885).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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