Du bist eine weiße Flocke,

Ein himmelentsprungenes Kind

Und wirbelst - licht und selig

Dahin durch Wolken und Wind.

 

Du bist eine weiße Flocke -

Du stirbst der Flocken Tod:

Nach kurzem Sonnengruße

In Straßenstaub und Kot...


Das Gedicht "Schneeflocke" stammt von   (1870 - 1928).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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