O sieh mich nicht so schmerzlich an,
Mein totenblasses Lieb,
Und hab' ich Dir auch wehgetan,
Vergib, vergib!
Der Schatten der Vergangenheit
Das kranke Herz umspannt,
Und ihn vertreibt in Ewigkeit
Auch nicht der Liebe Hand.
O sieh mich nicht so schmerzlich an,
Mein totenblasses Lieb,
Und hab' ich Dir auch wehgetan,
Vergib, vergib!
Das Gedicht "O sieh mich nicht so schmerzlich an" stammt von Felix Dörmann (1870 - 1928).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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