Noch einmal, eh′ die große Nacht

Erdrückend mich umfängt,

Hat eines Auges Sonnenpracht

Mir einen Blick geschenkt.

 

Es traf ein lichter Funkenstrahl

Mein Dornendiadem,

Ich möchte gern ein letztesmal

Noch beten! - doch zu wem?


Das Gedicht "Noch einmal" stammt von   (1870 - 1928).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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