Weiß Gott, ich hab′ Dich lieb, mein zartes Kind,
Und Dein Geplauder - weich wie Frühlingswind -
Es tut so wohl; aufatmet das Gemüt,
Der Wettersturm im Abendrot verglüht. -
Nur fern am Horizont - ein wilder Strahl -
Aufleuchtet manchmal noch die alte Qual.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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