Heil Dir, mein Robert Hamerling,

Du kostbar edler, goldner Ring

In Deutscher Dichtung Kette:

Gelobt wirst und geliebt Du sein,

So lange Donau noch und Rhein

Stolz zieh′n in ihrem Bette!

So lange nicht das Häßliche,

Das Eklige und Gräßliche

Als Kunst gilt Deutschlands Söhnen.

So lang′ uns Schillers, Goethe′s Geist

Die schöne Wahrheit leuchtend weist,

Als Bild des wahren Schönen!


Das Gedicht "An Robert Hamerling" stammt von   (1834 - 1912).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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