Wir fanden Glanz, fanden ein Meer, Werkstatt und uns.

Zur Nacht, eine Sichel sang vor unserm Fenster.

Auf unsern Stimmen fuhren wir hinauf,

Wir reisten Hand in Hand.

 

An deinen Haaren, helles Fest im Morgen,

Irr flogen Küsse hoch

Und stachen reifen Wahnsinn in mein Blut.

Dann dursteten wir oft an wunden Brunnen,

Die Türme wehten stählern in dem Land.

Und unsre Schenkel, Hüften, Raubtierlenden

Stürmten durch Zonen, grünend vor Gerüchen.


Das Gedicht "Wir fanden Glanz" stammt von   (1890 - 1914).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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