Jetzt bin ich lüstern nach deinen Händen.

Wenn sie die meinen begrüßend drücken,

können sie Weltraum-staunend beglücken.

Deine Hände führen ein selbstgewolltes, stilles Leben.

Ich habe mich deinen Händen ergeben.

Nun dürfen sie mich begreifen und fassen,

zu deinen Höhen, mit Blicken nach Weiten,

mich geschenk-gütig heben. -

Spielerisch aber werden sie mich übergleiten

und am Wege hier liegen lassen.


Das Gedicht "Deine Hände" stammt von (* 1890-01-06, † 1914-09-26).





Ein Gedicht ist eine besondere sprachliche Ausdrucksform, das aus Versen (und Strophen) besteht, die sich i.d.R. reimen.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern verdichten Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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