Was soll ich andres sagen,

Dir, mein geliebtes Kind,

Als immer nur das eine:

Ich bin Dir treu gesinnt.

 

Dein Name steht geschrieben

Mir tief ins tiefste Herz.

Mit goldnen Flammenzügen,

Die fester stehn als Erz.

 

Wir wollen uns gehören

Von nun in Ewigkeit,

Dich freue, was mich freuet,

Dein Leiden sei mein Leid.

 

Der Leib wird welken, sterben,

Die Seele nicht verdorrt,

Lieb’ ist der Seele Blume

Und blüht im Himmel fort.


Das Gedicht "Ewige Liebe" stammt von (* 1845-03-02, † 1909-01-15).





Ein Gedicht ist eine besondere sprachliche Ausdrucksform, das aus Versen (und Strophen) besteht, die sich i.d.R. reimen.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern verdichten Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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