Wend´ich aufs Vergang´ne
Prüfend mich zurück:
Trifft auf schwarz behang´ne
Särge nur mein Blick.
Schau´ich in das Heute,
Was gewahr´ich drin?
Alles Leben deute
Auf Verwandlung hin.
Unerforschter Weiten
Dämmerung verschließt,
Was in fernen Zeiten
Mir bereitet ist.
Und so schiff´und lenk´ich
Durch die Nacht dahin;
Wohlgemut bedenk´ich,
Welch ein Nichts ich bin.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Empfehlungen
Weitere gute Gedichte des Autors:
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
Zur Startseite:
Gedichte