Ein schönes Wort
gilt hier und dort;
ein gutes Wort
an jedem Ort;
ein wahres Wort
planzt sich allmählich fort und fort.
Gedichte
Ernst von Feuchtersleben
Ein schönes Wort
gilt hier und dort;
ein gutes Wort
an jedem Ort;
ein wahres Wort
planzt sich allmählich fort und fort.
Das Gedicht "Ein schönes Wort..." stammt von Ernst von Feuchtersleben (1806 - 1849).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.