Nun sind vor meines Glückes Stimme

alle Sehnsuchtsvögel weggeflogen.

Ich schaue still den Wolken zu,

die über meinem Fenster in die Bläue jagen -

Sie locken nicht mehr,

mich zu fernen Küsten fortzutragen,

Wie einst, da Sterne, Wind und Sonne

wehrlos mich ins Weite zogen.

In deine Liebe bin ich

wie in einen Mantel eingeschlagen.

Ich fühle deines Herzens Schlag,

der über meinem Herzen zuckt.

Ich steige selig

in die Kammer meines Glückes nieder,

Ganz tief in mir, so wie ein Vogel,

der ins flaumige Gefieder

Zu sommerdunklem Traum

das Köpfchen niederduckt.


Das Gedicht "Glück" stammt von   (1883 - 1914).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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