Nach all den Nächten, die voll Sternen hingen,

nun diese dumpfe, trübe, nasse Nacht,

als wär die Arbeit aller Zeit vollbracht

und niemals wieder Hoffnung auf Gelingen.

 

Wohin die Schritte weisen, da das Ziel

ertrank im nebeligen Grau der Wege?

Ich such nur noch, wo ich mich niederlege,

den stillen Platz. Verloren ist das Spiel.

 

Ich höre vieler Menschen Schritte tasten -

verirrte Menschen, einsam, müd und arm -

und keiner weiß, wie wohl ihm wär und warm,

wenn wir einander bei den Händen faßten.


Das Gedicht "Nach all den Nächten, die voll Sternen hingen" stammt von   (1878 - 1934).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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