Jeden Morgen, in der Frühe,

Wenn mich weckt das Tageslicht,

Mit dem Wasser meiner Augen

Wasch′ ich dann mein Angesicht.

 

Wo die Berge hoch sich türmen

An dem Saum des Himmels dort,

Aus dem Haus, dem schönen Garten,

Trugen sie bei Nacht mich fort.


Das Gedicht "Zigeunerliedchen II" stammt von   (1815 - 1884).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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