Also lieb′ ich Euch, Geliebte,
Daß mein Herz es nicht mag wagen,
Irgend einen Wunsch zu tragen,
Also lieb′ ich Euch!
Denn wenn ich zu wünschen wagte,
Hoffen würd′ ich auch zugleich;
Wenn ich nicht zu hoffen zagte,
Weiß ich wohl, erzürnt′ ich Euch.
Darum ruf′ ich ganz alleine
Nur dem Tod, daß er erscheine,
Weil mein Herz es nicht mag wagen,
Einen andern Wunsch zu tragen,
Also lieb′ ich Euch!
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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